Freitag, 29. Januar 2016

Schweiz-Durchquerung

Ziemlich viel Berg, ganz schön wenig Schnee. Uns ist es (momentan) natürlich recht so, es geht sehr gut voran.

Donnerstag, 28. Januar 2016

Auf nach Korsika und Sardinien!

Das Wohnmobil ist wieder sauber, betankt, bepackt (auch mit Wanderschuhen) und wir sind schon auf der Autobahn!

Mittwoch, 20. Januar 2016

Mailand

mit dem krönenden Abschluss dieses Italienbesuches: Santa Maria della Grazie mit dem letzten Abendmahl von Leonardo, diesmal wirklich nur nach Voranmeldung (bis zu zwei Monaten) und Vorausbezahlung über das Internet mit genau einem Zeitschlitz von 15 Minuten.
Auch wenn das Foto nicht so aussieht: es hat sich gelohnt. Das wirkliche Kunstwerk ist manchmal eine Enttäuschung, dieses nicht.

Verona

hat seine Arena, vergleichbar mit dem Kolosseum, nur kleiner. Im Sommer gibt es Oper, im Winter eine Krippenausstellung.

Im Dom sieht man unter dem heutigen  
Boden die Überreste des Vorgängerbaues, cool gelöst:
Zwar ist Verona auch die Stadt von Romeo und Julia, aber den (angeblichen) Balkon konnte man vor lauter Besucher nicht einmal nahe kommen :-)
Interessanter ist der Piazza Erbe, der Kräutermarkt, an diesem
Ort gibt es schon seit 2000 Jahren einen Markt.

Villa Rotonda

ist in Privatbesitz, Bilder sind vom Garten in der Nähe des Bauwerks nicht gestattet. Man sieht die Villa aber auch von der Straße, und die Besonderheit ist zwar zu erahnen, aber nur in situ zu erleben: Der Bau ist von allen vier Seiten gleich. Klingt langweilig, ist aber im Gegenteil recht spektakulär.

Treviso

ist eine sehr hübsche Stadt, leider habe ich vergessen, das Besondere zu fotografieren: ähnlich wie Venedig, aber eigentlich noch ähnlicher mit Amsterdam, lebt diese Stadt mit dem Wasser, die Häuser sind oft an Grachten oder werden komplett unterflossen.
Nun, einige Kunstschätze hat hier eigentlich jede größere Siedlung, oben sieht man ein Altarbild von Tizian.
Ach - ein Bild habe ich doch: Im Fitnessclub konnte ich beim Laufband-joggen den Sonnenaufgang auf den schneebedeckten Bergen bestaunen :-)

Die sogenannte Arena-Kapelle von Padua

kann ich hier nur von außen zeigen. Innen befinden sich Bilder von dem Künstler Giotto, der die abendländische Kunst für immer verändert, nämlich der Wirklichkeit angenähert hat.
Besonders spannend: Zum Schutz der Fresken werden alle Besucher zu kleinen Gruppen zusammengefasst und mit einem Schleusensystem erst 15 Minuten lang in einem Glaskasten klimatisiert, bevor sie den Raum für genau 15 Minuten betreten dürfen.

Venedig

... schön vom Wasser aus: Mit einem Tagesticket für die Die Busse ersetzenden Boote ein tolles Erlebnis, zumal man dann auch bequem
nach Murano kommt - 
zum Glasmuseum mit Stücken von den Römern bis jetzt:

Besonders gut hat uns die Peggy Guggenheim Collection gefallen, in dem kleinen Palazzo, den sie 30 Jahre lang mit der Kunst bewohnte.
Beim Bummeln stellt man dann fest: Venedig "hat etwas".

Miramar

nennt sich dieses Schloss, oder Miramar - das kleine "e" macht den Unterschied zwischen spanisch und italienisch.
Es gehörte Maximilian, Kaiser von Mexiko, einem Österreicher mit einer Vorliebe für das Meer.
Sein Schlafzimmer hat er mit einer Zwischendecke niedriger machen lassen und eingerichtet wie die Kajüte auf einem seiner Schiffe.
Miramare liegt bei Triest, einer Stadt ganz im Osten Italiens, umgeben von Slowenien.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Ravenna

Stadt der Mosaiken.
Schon lange wollte ich mir hier einige der Werke anschauen, die ich auch regelmäßig im Unterricht behandele.
Es war auch sehr angenehm, die Orte mit nur wenigen anderen Besuchern zu teilen.
Vielleicht war es aber, mit zwei Mausoleen, einem Museum, einer Kapelle und drei Kirchen einfach zuviel für einen Tag - aber: alles gefunden, alles gesehen :-)

San Marino

ist ein kleiner, eigenständiger Staat, umgeben von Italien, zwischen den Marken und der Emiglia Romana.
Drei Berggipfel mit dreinTürmen, darauf Federn - sind auf dem Wappen und auch auf den Euro-Münzen:
Beeindruckend: Trotz der Krone, die nur für Souberänität steht, handelt es sich un eine Republik, und zwar eine der ältesten durchgehenden Republiken der Welt!
Der Besuch war sehr schön, vor allem für Burgen-Liebhaber, denn im Grunde handelt es sich bei den Türmen um Befestigungen.
Ach so: man sieht zwar das Meer, ist aber auf 740 Metern Höhe, auch das ein Erlebnis!


Mittwoch, 13. Januar 2016

Urbino

ist die Stadt, die mit dem Herzog Federico II ein Paradebeispiel für einen Renaissancefürsten hat - wir konnten seinen Palast (siehe oben) nahezu alleine begehen - Italien im Winter ist eine echte Empfehlung!
Denn ansonsten wird man durch den fantastischen, aber kleinen Raum mit den perspektivischen Verzerrungen als Holzintarsien (!) sicherlich nur hindurchgeschoben.
Absolut sehenswert!
Ach so - Federico hatte eine schwere Gesichtsverletzung, daher ist er immer im strengen Profil dargestellt - man erkennt ihn recht gut wieder.
Urbino ist übrigens auch die Geburtsstadt von Raffael.

Tortoreto

ist ein kleiner Ort an der Adria mit einem besonders schönem Lungomare (Strandpromenade).
Außerdem gibt es hier sogar Leuchtreklamen für Hexer mit Liebeszauber und Bösen-Blick-bannen - da haben wir aber momentan keinen Bedarf.

Montag, 11. Januar 2016

Durch die Abruzzen

mit dramatische Wolken am höchsten Gipfel des italienischen Festlandes Italiens südlich der Alpen - da sind wir aber durch den Tunnel gefahren (immerhin 10 Kilometer!)

Vatican

sonntags um 12.00 Uhr ist "mit Pabst" (am Fenster rechts vom Weihnachtsbaum).
Nett: beim Abschied sagt er "Arrivederci et Bon Pranzo", also Auf Wiedersehen und guten Appetit - da es dann ja zum Mittagessen geht.

Samstag, 9. Januar 2016

Rom

... stellt man sich anders vor. Allerdings zählt dieses Gelände auch schon zu Rom, wer mit einem Camper unterwegs ist zieht es aber sicher vor, ein ruhiges, bewachtes Plätzchen zu finden. Mit dem ÖPNV ist man leidlich schnell in der Innenstadt - oder auch wieder aus Italien heraus:
Es lockt natürlich der Vatican. Da die Porta Santa zum ersten mal seit 15 Jahren offen ist gehen wir natürlich auch dort hindurch - der neue Papst hat allerdings verfügt, dass es überall eine Porta Santa geben soll, so dass nicht jeder nach Rom kommen muss. Guter Mann, schlecht für den Rom-Tourismus.
Danach waren wir in Trastevere auf der Suche nach "unserem" Lieblingsrestaurant. Wie wir erfahren mussten leider seit 2011 unter neuer Leitung mit nicht hinnehmbaren Veränderungen. Nun gut, es gibt Alternativen:
Wer bisher glaubte tu wissen, dass Pizza rund und mit Käse ist: das ist echte Pizza:
gnamgnamgnam

Donnerstag, 7. Januar 2016

Palestrina

hat statt Straßen oftmals Treppen,
was einen zwar vor dem Autoverkehr schützt, aber doch recht anstrengend ist.
Die gesamte Altstadt wurde auf einem Tempel aus dem 8. Jahrhundert vor Christus gebaut,
somit ist Palestrina älter als Rom.
Die Barberini-Fürsten bauten sich dann obendrauf im Barock ihren Palast, 
in dem jetzt die Fundstücke zu sehen sind, als Beonderheit das (sehr detailreiche und große) Nil-Mosaik mit allerlei Getier.
Detail links unten: